Stiftung Warentest nimmt erneut Handytarife unter die Lupe

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cc by flickr/Ed Yourdon

Die Stiftung Warentest ist dafür bekannt, regelmäßig Handytarife zu überprüfen und die Angebote der Provider auf den Prüfstand zu stellen. Nun haben die Experten pünktlich zum Jahresauftakt erneut die verschiedensten Tarife genauer unter die Lupe genommen. Dabei hat sich die Stiftung Warentest Tarifen für Wenig- und Dauertelefonierer gewidmet. Für Wenig- und Dauertelefonierer wurden dabei sowohl Daten- als auch Sprachtarife überprüft. Die Ergebnisse zeigen, dass Quasselstrippen mit den Angeboten von Fonic Smart am besten bedient sind. Surftarife für das Handy werden immer wichtiger, denn die Mehrzahl der Smartphone-Besitzer ist regelmäßig im Web, um beispielsweise das eigene Profil bei Facebook zu aktualisieren.

Dauertelefonierer und Dauersurfer können mit dem Angebot Fonic Smart beachtliche Einsparungen gegenüber den vier großen Mobilfunknetzbetreibern T-Mobile, Vodafone, O2 und E-Plus realisieren. Bei der Auswahl eines Handytarifs sollten Nutzer grundsätzlich auf die eigenen Gewohnheiten eingehen, denn gerade im Bereich der Handytarife zeigt sich deutlich, dass Menschen ausgesprochen verschieden sind. Nach Angaben von BITKOM nutzen in Deutschland mittlerweile bereits 94 Prozent aller Webuser im Alter zwischen 14 und 29 Jahren soziale Netzwerke. Bei der Auswahl eines Datentarifs sollte insbesondere das inkludierte Datenvolumen geprüft werden. Wurde dieses von dem Nutzer aufgebraucht, drosseln die Provider die Geschwindigkeit deutlich, sodass man lediglich mit GPRS-Tempo im mobilen Web unterwegs ist. Damit wird das mobile Surfen für viele Smartphone-Nutzer schnell zum Spießrutenlauf.

Tempo kostet Smartphone-Nutzer mehr Geld

Bild 1 226x300 Tempo kostet Smartphone Nutzer mehr Geld

Smartphone - flickr.com/John Baer

Immer mehr Handybesitzer nutzen das mobile Internet im Alltag. Vor allem mit der Verbreitung der Smartphones hat die Nutzung des mobilen Webs an Gewicht gewonnen. Aus diesem Grund diskutiert die Mobilfunkbranche aktuell über die bislang bekannten und üblichen Flatrates. Den aktuellen Diskussionen zufolge sollen Kunden, die eine höhere Datenmenge herunterladen und schnelle Verbindungen nutzen möchten, künftig auch mehr zahlen. Der Grund dafür ist das starke und letztlich auch rasante Wachstum des mobilen Datenverkehrs.

Im Zuge der aktuellen Entwicklung hat der Mobilfunkprovider Vodafone seine Handytarife bereits nach maximalem Surftempo gestaffelt. Doch die Unterschiede mit Blick auf diese Merkmale sind nicht neu. Bereits früher gab es deutliche Unterschiede in der Geschwindigkeit und in den Bereichen der Bandbreitendrosselung. Mit den neuen Tarifen entscheidet sich Vodafone jedoch für eine konsequente Umsetzung des neuen Prinzips. Demnach müssen Kunden, die mehr Leistung wünschen, auch einen höheren Preis zahlen.

Dem Prinzip von Vodafone schließt sich auch T-Mobile an. T-Mobile-Kunden, die schnell surfen möchten, müssen sich für eine Extraoption entscheiden. Zusätzliche Kosten entstehen für Verbraucher auch dann, wenn sie mit Skype über das Web telefonieren möchten. Die neuen Konzepte der beiden Provider stoßen nicht überall auf Zuspruch. Zugleich ist bislang noch unklar, ob weitere Provider Vodafone und T-Mobile folgen werden. In den neuen Tarifen sehen Kritiker derzeit vor allem die Netzneutralität gefährdet.