Ausland bleibt weiterhin Handy-Kostenfalle

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Motorola - flickr.com/ beketchai

Wer aus dem Ausland mit dem Handy nach Deutschland telefoniert, muss auch weiterhin mit hohen Kosten rechnen. Das hat eine umfassende Studie des Online-Reisebüros ab-in-den-urlaub.de ergeben. Im Rahmen der Studie wurden die Konditionen von 20 Telefonanbietern unter die Lupe genommen. Die Studie zeigt, dass Kosten in Höhe von mehreren Hundert Euro rasch bei der Handynutzung im Ausland entstehen. Besonders kostenintensiv wird die Nutzung des Mobiltelefons, wenn mit diesem im Internet gesurft wird. Besonders teuer sind Telefonate von der Türkei oder Ägypten nach Deutschland.

So schlagen Anrufe von der Türkei ins deutsche Festnetz in der Regel mit Minutenpreisen von 1,53 Euro zu Buche. Noch teurer sind Gespräche von Ägypten ins deutsche Festnetz. Hier beläuft sich der durchschnittliche Preis auf 2,74 Euro pro Minute. Nicht wirklich günstig sind auch Telefonate aus Spanien, Österreich und Italien. Für ein Gespräch von zehn Minuten müssen hier in der Regel bis zu 4,30 Euro berappt werden. Verbraucher sollten im Urlaub darauf achten, dass die Preise für Auslandstelefonate in der Regel umso höher sind, desto weiter entfernt das Reiseziel ist. Im Vodafone-Standardtarif müssen Kunden, die von den Malediven zehn Minuten ins deutsche Festnetz telefonieren, einen stolzen Preis von 51,20 Euro berappen. Damit liegen die Malediven in der Studie vorn. Vergleichsweise günstig sind hingegen Telefonate in den USA. Hier liegt der durchschnittliche Minutenpreis bei 1,53 Euro.