Mobilfunkbranche zeigt sich mit Neuheiten in Barcelona

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In diesen Tagen zeigt sich die Mobilfunkbranche mit zahlreichen Neuheiten im spanischen Barcelona. Im Rahmen des Mobile World Congress wird die Metropole einmal mehr zum Mekka der Handyindustrie. Die Hersteller lassen es sich auf dem Mobile World Congress nicht nehmen, mit allerhand Angeboten aufzuwarten. Auch weiterhin kann die Mobilfunkbranche auf einen beispiellosen Boom verweisen. Der Mobile World Congress hat sich in den letzten Jahren zu einem der wichtigsten jährlichen Treffen der Branche entwickeln können. Die Branche zeigt sich in Barcelona aber nicht nur mit neuen Smartphones, sondern widmet sich einmal mehr einem durchaus knallharten Geschäft. Die Mobilfunkkonzerne möchten in Zukunft mehr Geld mit teuren Datennetzen verdienen.

Doch an der mobilen Online-Zukunft möchten auch andere Branchen wie beispielsweise die Film- und Autoindustrie teilhaben. Bereits am vergangenen Sonntag wurden in Barcelona die ersten Neuheiten von Seiten der Hersteller gezeigt. So hat beispielsweise Samsung mehrere neue Geräte präsentiert. Samsung kann auch weiterhin auf eine aufstrebende Entwicklung verweisen und sitzt dem Handy-Marktführer Nokia zusehends im Nacken. Zu den Neuheiten des Herstellers gehört beispielsweise der Tablet-Computer Galaxy Tab 2. Er wird im Frühjahr gegen das neue iPad-Modell von Apple in den Ring gehen. Auch das Galaxy Beam gehört zu den Neuheiten von Samsung. Bei dem Modell handelt es sich um ein Telefon mit eingebautem Projektor. Das Gerät kann ein Bild mit einer Diagonale von insgesamt 50 Zoll an die Wand projizieren.

HTC One V überzeugt mit 3,7-Zoll-Display

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Mit dem One V ergänzt der Gerätehersteller HTC erneut sein Smartphone-Portfolio. Dabei sichert das neue Modell das Preissegment nach unten hin ab. HTC hat sich bei seinem neuen Smartphone in erster Linie auf sehr klassische Elemente konzentriert. So finden sich bei dem Gerät Charakterzüge, die zwar für den Hersteller typisch sind, zuletzt jedoch in weiten Teilen verloren gingen. An der Unterseite bietet das HTC One V jenes typische Kinn, welches der Hersteller bei seinen Smartphones lange verwendete. Doch an modernen Zügen mangelt es dem Klassiker-Design in keinem Fall. Immerhin ist die neueste Version dieses Designs mit insgesamt 9,24 mm doch deutlich dünner als man es gewohnt ist.

Darüber hinaus handelt es sich bei dem HTC One V um ein Leichtgewicht. Immerhin bringt es gerade einmal 115 Gramm auf die Waage. Das One V soll ab April auf dem deutschen Markt zu finden sein. Dabei soll es auch als Prepaid-Handy angeboten werden. Es verfügt über ein 3,7 Zoll großes Display und ist darüber hinaus mit einem 4 GB großen Speicher versehen. Die Auflösung des Displays liegt nach Herstellerangaben bei 800 x 480 Pixeln und kann demnach durchaus mit Konkurrenzgeräten mithalten. Hinter Gorilla-Glas wurde von HTC ein SLCD2-Panel verbaut. Damit können die Betrachtungswinkel durchaus mit soliden Eigenschaften aufwarten. HTC hat in seinem Smartphone einen Qualcomm-S2-Prozessor verbaut. Auf Abstriche müssen sich die Nutzer bei der Kamera einstellen.

Handytarife sollen preiswerter werden

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Die Handytarife sollen abermals preiswerter werden. Bereits in den vergangenen Jahren setzte sich ein Abwärtstrend bei den Mobilfunktarifen durch. Dazu hat vor allem der harte Wettbewerb beigetragen. Doch nicht nur in Deutschland setzen sich bei den Mobilfunktarifen günstigere Preise durch. Auch in der Schweiz können Handykunden immer günstiger zum Mobiltelefon greifen. Besonders preiswert sind die Handytarife in Frankreich. In Frankreich können Handynutzer für umgerechnet nur 24 Franken im Monat ihr Handy vollkommen unbegrenzt nutzen. Der Tarif schließt neben dem Versand von SMS auch das Surfen im Internet und die Telefonie ein.

Für ein ähnliches Angebot müssten die Mobilfunkkunden in der Schweiz ausgesprochen tief in die Tasche greifen. Bei Anbietern wie Orange, Swisscom und Sunrise schlagen ähnliche Angebote mit mindestens hundert Franken zu Buche. Aufgrund der hohen Preise wenden sich Handykunden in der Schweiz immer wieder an die Preisüberwacher. Es ist verständlich, dass die hohen Kosten auf Seiten der Verbraucher für Unmut sorgen. Nun scheint Bewegung in die Diskussionen zu kommen. So hat sich Preisüberwacher Stefan Meierhans jüngst an die Schweizer Kommunikationsministerin Doris Leuthard gewandt. Mit diesem Schritt möchte er in Erfahrung bringen, ob die Anbieter in der Schweiz dazu verpflichtet werden können, dass sie ihre Infrastruktur für weitere Konkurrenten zur Verfügung stellen und dafür eine angemessene Entschädigung erhalten.

Stiftung Warentest nimmt erneut Handytarife unter die Lupe

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Die Stiftung Warentest ist dafür bekannt, regelmäßig Handytarife zu überprüfen und die Angebote der Provider auf den Prüfstand zu stellen. Nun haben die Experten pünktlich zum Jahresauftakt erneut die verschiedensten Tarife genauer unter die Lupe genommen. Dabei hat sich die Stiftung Warentest Tarifen für Wenig- und Dauertelefonierer gewidmet. Für Wenig- und Dauertelefonierer wurden dabei sowohl Daten- als auch Sprachtarife überprüft. Die Ergebnisse zeigen, dass Quasselstrippen mit den Angeboten von Fonic Smart am besten bedient sind. Surftarife für das Handy werden immer wichtiger, denn die Mehrzahl der Smartphone-Besitzer ist regelmäßig im Web, um beispielsweise das eigene Profil bei Facebook zu aktualisieren.

Dauertelefonierer und Dauersurfer können mit dem Angebot Fonic Smart beachtliche Einsparungen gegenüber den vier großen Mobilfunknetzbetreibern T-Mobile, Vodafone, O2 und E-Plus realisieren. Bei der Auswahl eines Handytarifs sollten Nutzer grundsätzlich auf die eigenen Gewohnheiten eingehen, denn gerade im Bereich der Handytarife zeigt sich deutlich, dass Menschen ausgesprochen verschieden sind. Nach Angaben von BITKOM nutzen in Deutschland mittlerweile bereits 94 Prozent aller Webuser im Alter zwischen 14 und 29 Jahren soziale Netzwerke. Bei der Auswahl eines Datentarifs sollte insbesondere das inkludierte Datenvolumen geprüft werden. Wurde dieses von dem Nutzer aufgebraucht, drosseln die Provider die Geschwindigkeit deutlich, sodass man lediglich mit GPRS-Tempo im mobilen Web unterwegs ist. Damit wird das mobile Surfen für viele Smartphone-Nutzer schnell zum Spießrutenlauf.

Aldi Süd bietet Android-Smartphone für 199 Euro

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Seit dem 2. Februar 2012 steht bei dem bekannten Lebensmitteldiscounter Aldi Süd das Android-Smartphone Medion Life zur Verfügung. Das Smartphone kann zum Preis von 199 Euro bei dem Discounter erstanden werden und bietet neben einem 4,3 Zoll großen Screen mitgeliefertes Kfz-Zubehör. Das Smartphone kann zum Preis von 199 Euro ohne Vertrag in Anspruch genommen werden und bietet seinem zukünftigen Besitzer damit künftig ein hohes Maß an Flexibilität. Es ist nicht das erste Mal, dass der Discounter das Smartphone zu diesem Preis anbietet. In den vergangenen Monaten stand es bereits zweimal zu den gleichen Konditionen bei Aldi Nord in den Verkaufsregalen.

Das Medion Life gibt sich als durchaus solide ausgestattetes Smartphone zu erkennen. Es ist mit dem Android Betriebssystem in der Version 2.3.5 ausgestattet. Mit 4,3 Zoll bietet der Touchscreen eine durchaus angemessene Größe. Die Auflösung des Medion Life liegt bei 800 x 480 Pixel und wird demnach den Anforderungen dieser Preisklasse durchaus gerecht. Nach Informationen des Datenblatts werden von dem Display insgesamt 65.000 Farben dargestellt. Damit kann das Android-Smartphone nicht ganz mit den Geräten der Konkurrenz mithalten. Der Prozessor des Medion Life ist mit insgesamt 2800 MHz getaktet. Das Smartphone besitzt darüber hinaus eine 5-Megapixel-Kamera. Sie ist mit einem Autofokus versehen. Der geringe Preis macht sich bei dem Medion Life durchaus an der einen oder anderen Ecke bemerkbar. So wurde das Smartphone beispielsweise nur mit dem WLAN-Standard b/g ausgestattet.