Gebühr für Rückzahlung von Prepaid-Guthaben von OLG gekippt

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Nokia E71 - fotopedia/ aresjoberg

Das OLG hat die Gebühr für die Rückzahlung des Prepaid-Guthabens gekippt. Demnach darf ein Mobilfunkanbieter in den allgemeinen Geschäftsbedingungen keine Gebühr für die Rückzahlung des Guthabens erheben, wenn der Prepaid-Mobilfunkvertrag endet. Zu diesem Ergebnis kamen die Richter von dem Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgericht. Damit gab das OLG einer Klage statt, die vom Bundesverband der Verbraucherzentralen und Verbraucherverbände eingereicht wurde. Der Verband hatte zuvor einen Mobilfunkprovider dazu aufgefordert, verschiedene Klauseln aus den AGBs zu streichen. Diese benachteiligen aus Sicht der Verbraucherschützer die Mobilfunkkunden unangemessen.

Bei dem Unternehmen soll es sich nach aktuellen Berichten um den Provider Klarmobil handeln. Er verfügt über einen Sitz im schleswig-holsteinischen Büdelsdorf. Von Seiten der Verbraucherschützer wurde unter anderem ein Dienstleistungsentgeld beanstandet. Dieses belief sich auf eine Summe von 6 Euro. Es wurde von dem Provider für die Auszahlung des Restguthabens verlangt, wenn der Prepaid-Vertrag endete. Moniert wurden aber auch weitere Gebühren, die sowohl in Verbindung mit den Prepaid- als auch den Postpaid-Tarifen erhoben wurden. Diese wurden für eine Rücklastschrift in Verantwortung des Kunden erhoben. Als Mahngebühr wurde von dem Provider eine Summe von 9,95 Euro definiert. Klarmobil ging auf die Forderung von den Verbraucherschützern zunächst nicht ein. Aus diesem Grund klagte der vzbv schließlich vor Gericht und bekam in der ersten Instanz Recht. Von dem OLG wurden die Klauseln nun für unwirksam erklärt.

Drillisch-Kunden werden von Telekom übernommen

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Oldschool - flickr/nate steiner

Zahlreiche Verbraucher in Deutschland müssen sich bei den eigenen Mobilfunktarifen auf Änderungen einstellen. Nach aktuellen Berichten haben sich der Mobilfunknetzbetreiber Telekom und die Drillisch-Gruppe nach den Betrugsvorwürfen in Millionenhöhe nun auf eine Lösung einigen können. Von der Drillisch-Gruppe werden diverse Discountmarken wie Maxxim, Penny oder Simply angeboten. Durch die Lösung, die nun zwischen den beiden Providern getroffen wurde, müssen sich die Kunden nun auf entsprechende Konsequenzen einstellen. Demnach sollen die Drillisch-Kunden von der Telekom übernommen werden.

Mit der jüngst getroffenen Vereinbarung sollen die Rechtsstreitigkeiten aus dem November 2011 beendet werden. Noch muss die Vereinbarung jedoch durch das Bundeskarlellamt freigegeben werden. In dem aktuellen Rechtsstreit soll die Drillisch-Gruppe Provisionen für Kunden erhalten haben, die überhaupt nicht existieren. Von der Unternehmensgruppe werden unterschiedliche Mobilfunkmarken betrieben. Zu den Bekanntesten gehören sicherlich Penny und Jamobil. Die Telekom hatte nach Bekanntwerden der Betrugsvorwürfe die entsprechenden Verträge gekündigt.
Damit dürfen die Drillischmarken im Telekom-Netz keine Handytarife mehr anbieten. Kunden, die noch immer im Netz der Telekom telefonieren und darüber hinaus über einen Tarif von einer der betroffenen Discountmarken verfügen, können das auch weiterhin tun. Auch wenn die Telekom die Kunden übernimmt, liegen bislang noch keine Informationen dazu vor, dass sich die Verbraucher auch mit entsprechenden Telekom-Tarifen auseinandersetzen müssen. Demnach können sie nach aktuellen Informationen auch weiterhin von den günstigen Konditionen profitieren.

Möglicherweise Fotos von Samsung Galaxy SIII aufgetaucht

Bild 31 Möglicherweise Fotos von Samsung Galaxy SIII aufgetaucht

Samsung Video Wall - creativecommons.org/woan's world

Nicht nur Apple schafft es in regelmäßigen Abständen die Gerüchteküche zum Brodeln zu bringen. Auch Samsung gelingt genau das mittlerweile ganz gut. Nun sind Fotos aufgetaucht, die Berichten zufolge das Samsung Galaxy SIII zeigen sollen. Bislang wurde über das neue Smartphone von Samsung nur wenig bekannt. Doch das Bild scheint sich geändert zu haben. So sind Bilder aufgetaucht, die erste Rückschlüsse auf das Samsung Galaxy SIII zulassen könnten. Demnach könnte das neue Smartphone des Herstellers nicht nur mit einem Quadcore-CPU ausgestattet sein. Ebenso soll es über einen größeren HD-Bildschirm und neues Gehäusematerial verfügen. Stimmen die Gerüchte, dürfte Samsung bereits in Kürze ein neues Handy vorstellen, dass eben genau diese Eigenschaften besitzt und damit auch die aktuellen Trends bedienen kann.

Bislang ist jedoch noch vollkommen unklar, ob das Foto, das im Web auftauchte auch tatsächlich authentisch ist. Auf dem Bild wird ein neues Handy gezeigt, das mit dem Schriftzug Samsung Galaxy SIII aufwarten kann. Auf dem Display wurde das Datum 22. Mai 2012 vermerkt. Das Datum wird gemeinsam mit einem Kalendereintrag genannt, der wiederum auf die Live-Übertragung von einer Pressekonferenz hinweist. Auch wenn bislang noch unklar ist, wie glaubwürdig die Bilder sind, passen die einzelnen Informationen doch zusammen. Immerhin kündigte Samsung an, dass man das neue Vorzeige-Smartphone des Konzerns nicht auf dem Mobile World Congress vorstellen möchte.

Prepaid-Tarife für iPhone ermöglichen langfristig Sparpotenzial

Bild 1 Prepaid Tarife für iPhone ermöglichen langfristig Sparpotenzial

iPhone - flickr/renatomitra

Noch immer wird das iPhone überwiegend als Vertragsangebot in Anspruch genommen. Dabei stehen für das Smartphone von Apple auch Prepaid-Tarife zur Verfügung. Sie ermöglichen vor allem langfristig beachtliche Einsparungen. Möchte man das iPhone in Verbindung mit einem Prepaid-Tarif nutzen, muss man jedoch vor allem zu Beginn deutlich tiefer in die Tasche greifen. Auch ältere Modelle des Kultsmartphones werden in Deutschland weiterhin zu beachtlichen Preisen angeboten. Mehrere hundert Euro sind für die Geräte alles andere als eine Seltenheit. Der Abschluss eines Prepaid-Tarifs lohnt sich vor allem für Verbraucher, die mit dem iPhone nicht oft telefonieren und nur vergleichsweise selten SMS schreiben.

Verwendet man das Gerät überwiegend in Verbindung mit dem mobilen Internet, kann man auch bei Prepaid-Anbietern auf Datenflatrates zurückgreifen. Datenflatrates mit verschiedenen Inklusivvolumen werden heute von fast allen Prepaid-Anbietern angeboten. Das iPhone ohne Vertrag lohnt sich in der Regel aber auch für diejenigen, die auf das Internet verzichten und nicht über Stunden hinweg telefonieren. Bei vielen Prepaid-Anbietern besteht neben einer Flatrate auch die Möglichkeit weitere Zusatzpakete zu erwerben. Sie können in Verbindung mit einem günstigen Festpreis in Anspruch genommen werden. So können sich Verbraucher beispielsweise für ein SMS-Paket entscheiden. Es kann mit einer bestimmten Anzahl von SMS in Anspruch genommen werden. Bevor man sich für einen der zahlreichen Prepaid-Tarife entscheidet, sollte man jedoch in jedem Fall einen Vergleich durchführen.

Mobilfunkbranche zeigt sich mit Neuheiten in Barcelona

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cc by flickr.com/Titanas

In diesen Tagen zeigt sich die Mobilfunkbranche mit zahlreichen Neuheiten im spanischen Barcelona. Im Rahmen des Mobile World Congress wird die Metropole einmal mehr zum Mekka der Handyindustrie. Die Hersteller lassen es sich auf dem Mobile World Congress nicht nehmen, mit allerhand Angeboten aufzuwarten. Auch weiterhin kann die Mobilfunkbranche auf einen beispiellosen Boom verweisen. Der Mobile World Congress hat sich in den letzten Jahren zu einem der wichtigsten jährlichen Treffen der Branche entwickeln können. Die Branche zeigt sich in Barcelona aber nicht nur mit neuen Smartphones, sondern widmet sich einmal mehr einem durchaus knallharten Geschäft. Die Mobilfunkkonzerne möchten in Zukunft mehr Geld mit teuren Datennetzen verdienen.

Doch an der mobilen Online-Zukunft möchten auch andere Branchen wie beispielsweise die Film- und Autoindustrie teilhaben. Bereits am vergangenen Sonntag wurden in Barcelona die ersten Neuheiten von Seiten der Hersteller gezeigt. So hat beispielsweise Samsung mehrere neue Geräte präsentiert. Samsung kann auch weiterhin auf eine aufstrebende Entwicklung verweisen und sitzt dem Handy-Marktführer Nokia zusehends im Nacken. Zu den Neuheiten des Herstellers gehört beispielsweise der Tablet-Computer Galaxy Tab 2. Er wird im Frühjahr gegen das neue iPad-Modell von Apple in den Ring gehen. Auch das Galaxy Beam gehört zu den Neuheiten von Samsung. Bei dem Modell handelt es sich um ein Telefon mit eingebautem Projektor. Das Gerät kann ein Bild mit einer Diagonale von insgesamt 50 Zoll an die Wand projizieren.